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Gesetzliche Rahmenbedingungen

Paragraph
Rampen DIN 18040 (Öffentlicher Bereich)

Rampen sollen nicht mehr als 6 Prozent Steigung haben und mindestens 120 cm breit sein. Sie müssen beidseitig einen festen und griffsicheren Handlauf mit 3 bis 4,5 cm Durchmesser in 85 cm Höhe haben. Am Anfang und am Ende jeder Rampe ist ein Podest, alle 6 Meter ein Zwischenpodest mit jeweils 150 cm Seitenänge anzuordnen.

Rampe und Zwischenpodest sind beidseitig mit 10 cm hohen Radabweisern zu versehen und es darf kein Quergefälle vorhanden sein. Handläufe und Radabweiser müssen 30 cm in den Plattformbereich waagerecht hineinragen.

Für die Bewegungsflächen gilt: Am Anfang und am Ende einer Rampe müssen sie mindestens 150 cm breit und 150 cm tief sein. Zwischen den Radabweisern einer Rampe muss eine Bewegungsfläche mit einer Breite von 120 cm vorhanden sein. In der Verlängerung einer Rampe darf keine abwärtsführende Treppe angeordnet werden! Die Rampen dürfen nicht gekrümmt sein.

DIN 18025 (Privater Bereich)

Rampen lassen sich ansprechend gestalten. Die Einhaltung der maximalen Steigungen bzw. Gefälle sowie der Längenbegrenzungen der Rampen ist wichtig, um die Höhe zu überwinden. Auch geht es um die Bremssicherheit und den Schutz vor dem Umkippen.

Aus der Forderung einer max. Steigung von 6% ergeben sich sehr große Rampenlängen. Beispiel: für eine zu überwindende Stufenhöhe von 36 cm ergibt sich eine Rampenlänge von 600 cm. Meist steht aber kein ausreichender Platz für eine solch große Rampe zur Verfügung. Unter der Vorraussetzung, dass der Rollstuhlpatient von einer Begleitperson geschoben wird oder dass ein Elektroantrieb zur Verfügung steht, kann die Rampe im privaten Bereich auch steiler ausgeführt werden. Dadurch lässt sich die Länge der Rampen verkürzen. Die Rampenbreite kann ebenfalls angepasst werden.

Hier haben sich in der Praxis folgende Werte für die Steigung als geeignet herausgestellt:

  • Selbstfahrer 6%
  • Kräftige Selbstfahrer 6% - 10%
  • Es wird von einer kräftigen Person geschoben 12% - 20%
  • Es wird von einer schwachen Person geschoben max. 12%
  • Elektroantrieb (Steigung lt. Bedienungsanleitung) bis ca. 20%


Empfehlung:
Einsatz einer Kippsicherung am Rollstuhl, sowie ein Sicherheitsgurt für die Person.
Da das Versagen einer Bauteilverbindung am Geländer zu einer Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder erheblichen wirtschaftlichen Folgen führen kann, sollten grundsätzlich Geländer mit senkrechten (nie waagrechten) Stäben nach Zulassung bemessen und befestigt werden. (Quelle: Wikipedia)



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