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Rollatortag 2013 – Start in Ingolstadt

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In mehr als vierzig Städten – von Ingolstadt bis Husum – findet in diesem Jahr wieder der Deutsche Rollatortag statt.

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Rollatortag 2013 – Start in Ingolstadt – Mehr als 40 Mal in ganz Deutschland – Schwerpunkt „Busse + Bahnen“

(Ingolstadt/Fürstenfeldbruck, 07.05.2013) In mehr als vierzig Städten – von Ingolstadt bis Husum – findet in diesem Jahr wieder der Deutsche Rollatortag statt. Der Start ist parallel zum Rollator-Weltrekordversuch am 7. Mai in Ingolstadt, danach geht der Rollatortag auf Tour. Die ersten vierzig Termine bis Ende Oktober stehen bereits fest, weitere kommen später hinzu. Der thematische Schwerpunkt der diesjährigen Aktion ist „Sicherheit in Bussen und Bahnen“. Träger des Deutschen Rollatortags 2013 sind die reha teams der Sanitätshaus Aktuell AG, die TOPRO GmbH, die Deutsche Seniorenliga e.V., die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT), die Verkehrswacht Düsseldorf GmbH und die Polizei Düsseldorf.

Der Erfolg der Veranstaltungsreihe im letzten Jahr hat alle Beteiligten motiviert, auch in diesem Jahr wieder landauf landab Rollatortage anzubieten. Diese werden vor Ort von einem Sanitätshaus der Sanitätshaus Aktuell AG durchgeführt und als eigene Veranstaltung oder im Rahmen eines Tages der Offenen Tür angeboten. Den Auftakt macht das Team der helpline Vitalzentrum GmbH aus Schrobenhausen am 7. Mai in Ingolstadt.

Von der Buckelpiste zur Bushaltestelle

Kernstück des Rollatortags ist der Rollator-Parcours, in dessen Konzeption die Erfahrungen aus dem Vorjahr eingeflossen sind. Der Parcours ist nun noch besser verständlich und um zusätzliche Stationen ausgebaut. Hier üben die Rollatornutzer das richtige und gesunde Gehen, Fahren und Bremsen, sicheres Stehen und Sitzen im Rollator bzw. mit dem Rollator sowie das Überwinden von Schrägen, unebenen Buckelstrecken, Hindernissen und Bordsteinen. Neu ist eine „Bushalte-stelle“, an der die Nutzer über das richtige Verhalten mit dem Rollator in öffentlichen Verkehrs-mitteln informiert werden. Ebenfalls neu ist die „Autoverladestation“. Hier wird gezeigt und geübt, wie der Rollator richtig zusammengefaltet und gesichert wird, um ihn dann im Kofferraum des Autos zu verstauen.

Rollator-Führerschein und Sicherheits-Prüfsiegel

Zusätzlich wird jeder Rollator beim Rollatortag einem kostenlosen Technikcheck unterzogen und auf seine Sicherheit überprüft. Hier wird nachgesehen, ob alle Schraubverbindungen fest, der Faltmechanismus, die Räder und Bremsen in Ordnung und (sofern vorhanden) das Licht funk-tionsfähig ist. Wer das Training auf dem Rollator-Parcours und den Technik-Check erfolgreich ab-solviert hat, erhält am Ende das Sicherheits-Prüfsiegel und den Rollator-Führerschein. Wer mag, kann den Rollatortag zudem nutzen, um moderne Premium-Rollatoren zu testen oder sich über sinnvolles Zubehör zu informieren.

Entstigmatisierung und Spaß im Vordergrund

„Wir möchten mit diesem Angebot dazu beitragen, das Thema Rollator zu entstigmatisieren“, sagt Thomas Appel, Geschäftsführer des Premium-Rollatorenherstellers TOPRO. „Dieses wertvolle Hilfsmittel sichert älteren Menschen oder Menschen mit Problemen beim Gehen Unabhängigkeit und Selbständigkeit und erlaubt ihnen, am öffentlichen Leben teilzunehmen.“ Wichtig sei dabei aber, dass der Rollator sicher ist und richtig benutzt wird. „Das üben wir auf den Rollator-Parcours spielerisch und mit viel Spaß!“

Mobilität ist Lebensqualität

Die Verkehrswacht Düsseldorf unterstützt den Rollatortag ideell und fördert zudem verschiedene Angebote für Senioren. „Mobilität ist Lebensqualität“, betont Simon Höhner, Geschäftsführer der Verkehrswacht Düsseldorf e.V. „Wir müssen uns auf die neuen Herausforderungen einstellen, die das Altern unserer Gesellschaft mit sich bringt. Dazu gehören selbstverständlich auch Rollatoren im Straßenverkehr.“

Von der Polizei: Tipps für sicheres Busfahren

Ganz praktisch unterstützt Joachim Tabath, Polizeihauptkommissar und Seniorenberater bei der Polizei Düsseldorf, diesen Wandel. Er berät und schult seit Jahren Rollatorenbesitzer in der richti-gen und sicheren Nutzung ihres Gefährts. Dabei stehen die technische Sicherheit und die sichere Nutzung des Rollators im Vordergrund. „Senioren mit Rollatoren nutzen sehr oft die öffentlichen Verkehrsmittel“, erklärt er. „Viele sind dabei aber unsicher, wie sie sich am besten verhalten sollen.“ Sein Tipp: „Bitten Sie um Hilfe beim Ein- und Aussteigen und setzen Sie sich im Bus oder in der Bahn niemals auf Ihren Rollator!“ Was außerhalb dieser Fahrzeuge eine praktische Hilfe ist, kann dort nämlich sehr gefährlich sein. „Wenn der Bus plötzlich bremsen muss, kann ein Rollator nämlich schnell einmal kippen“, erläutert er. Besser sei es, sich gleich nach dem Einsteigen hin-zusetzen, am besten entgegen der Fahrtrichtung, und den Rollator mit angezogener Feststell-bremse sicher abzustellen. Die Erfahrungen und Ratschläge, die Joachim Tabath bei seinen Schulungen macht, hat er auch in den Teil des Rollator-Parcours eingebracht, in dem das Verhal-ten in Bussen und Bahnen erklärt wird. „So erreichen diese Informationen viel mehr Menschen, als ich es allein könnte“, freut sich Tabath.

 

Pressekontakt:
PapendorfPR, Juliane Papendorf
Paul-Sorge-Str. 62e, 22459 Hamburg,
Tel.: 0176 – 10 30 51 87, mail@PapendorfPR.de
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