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Deutscher Rollatortag 2013 geht zu Ende - Erfolgreiche Veranstaltungen - Vielfach kopiertes Konzept

rollatortag2013

Mit einem großen Finale geht heute der Deutsche Rollatortag 2013 offiziell zu Ende. Noch einmal haben die Initiatoren und Träger dieser er-folgreichen Veranstaltungsreihe zu einem besonderen Event geladen...

Presseinformation
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(Fürstenfeldbruck/Düsseldorf, 25.9.2013) Mit einem großen Finale geht heute der Deutsche Rollatortag 2013 offiziell zu Ende. Noch einmal haben die Initiatoren und Träger dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe zu einem besonderen Event geladen: Auf dem Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf, mit zwei Rollator-Trainings-Parcours, einem Bus der Rheinbahn, dem kostenlosen Rollator-Technik-Check und vielen anderen Aktionen rund um das Thema Sicherheit von Senioren im Straßenverkehr. Offiziell gab es seit dem Start in Ingolstadt im Mai ca. 50 Veranstaltungen bundesweit mit Tausenden von Besuchern und einer Vielzahl von ausgegebenen Rollator-Führerscheinen. Unzählige weitere Rollatortage fanden darüber hinaus statt. Der Themenschwerpunkt „Sicherheit in Bussen und Bahnen“ fand so großen Anklang, dass sich sogar die Deutsche Bahn als Kooperationspartner für einige Veranstaltungen beteiligte.

Das Konzept des Deutschen Rollatortags, der im vergangen Jahr erstmals mit mehr als 80 Veranstaltungen bundesweit durchgeführt wurde, wurde in diesem Jahr ein wenig verändert. So konnten die Träger des Deutschen Rollatortags – die reha teams der Sanitätshaus Aktuell AG, die TOPRO GmbH, die Deutsche Seniorenliga e.V., die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT) und die Polizei Düsseldorf – die Verkehrswacht Düsseldorf e.V. als neuen Kooperationspartner und ideellen Unterstützer gewinnen.

Vielfach kopiertes Konzept – Rollatortage tragen zur Entstigmatisierung bei

Auch der Durchführungsmodus wurde verändert. So wurden nicht mehr alle Veranstaltungen zentral gesteuert, viele Kooperationspartner nutzen nach ihrer Erstveranstaltung die Möglichkeit, weitere Rollatortage und Rollatortrainings anzubieten. „Dadurch wissen wir nicht genau, wie viele Rollatortage es in diesem Jahr gab“, erklärt Thomas Appel, Geschäftsführer des Premiumrollatoren-Herstellers TOPRO. „Das Konzept ist aber so gut angekommen, dass es vielfach kopiert wurde und es unzählige weitere Rollatortage und Rollatortrainings gab. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Appel, „denn je mehr Menschen sich mit diesem Thema befassen, desto schneller erreichen wir unser Ziel, das Thema Rollator zu entstigmatisieren. Dieses wertvolle Hilfsmittel sichert älteren Menschen oder Menschen mit Problemen beim Gehen Unabhängigkeit und Selbständigkeit und erlaubt ihnen, am öffentlichen Leben teilzunehmen.“

Highlight Busse und Bahnen

Besonders gut kam in diesem Jahr das Thema „Sicherheit in Bussen und Bahnen“ an. In vielen Städten wurde an echten Bussen das Ein- und Aussteigen, Gehen, Stehen und Sitzen trainiert. Und sogar die Deutsche Bahn stieg als Kooperationspartner mit ein und stellte für einige Veranstaltungen ihre Busse und Züge zur Verfügung. „So konnten wir mit unseren Besuchern in Zügen unterschiedlicher Bauart und mit verschiedenen Einstiegshöhen lebensechte alltägliche Situationen üben“, erklärt TOPRO-Produktmanager Fabian Haberkorn, der bei diesen Veranstaltungen dabei war. „Zugfahren stresst Menschen mit Gangunsicherheiten oft sehr, und mit einem Rollator im Zug unterwegs zu sein, ist manchmal eine echte Herausforderung. Unsere Besucher genossen es sehr, in Ruhe ausprobieren zu können, wie das Ein- und Aussteigen, sichere Gehen im Zug und das Sitzen und Verstauen des Rollators funktionieren.“
Beim Rollatortags-Finale in Düsseldorf engagieren sich neben der Firma TOPRO die Deutsche Seniorenliga, das Reha Team West, die Verkehrswacht Düsseldorf e.V., die sich mit dem Seh- und Reaktionsmobil am Rollatortag beteiligt, sowie die Rheinbahn, die einen Bus zum Trainieren des richtigen Verhaltens im Bus zur Verfügung stellt. Auch die Polizei Düsseldorf, der Seniorenbeirat der Stadt Düsseldorf sowie das Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf unterstützen diesen außergewöhnlichen Event.

Rollator-Parcours - Rollator-Führerschein und Sicherheits-Prüfsiegel

Kernstück auch dieses Rollatortags-Finales sind zwei Rollator-Parcours. Hier üben die Rollatornutzer das richtige und gesunde Gehen, Fahren und Bremsen, sicheres Stehen und Sitzen im Rollator bzw. mit dem Rollator sowie das Überwinden von Schrägen, unebenen Buckelstrecken, Hindernissen und Bordsteinen. Am Bus der Rheinbahn können die Besucher das richtige Verhalten mit dem Rollator in öffentlichen Verkehrsmitteln – zum Beispiel Ein- und Aussteigen, sicheres Stehen und Sitzen – ausprobieren. Jeder Rollator wird zudem einem kostenlosen Technik-Check unterzogen und auf seine Sicherheit überprüft. Hier wird nachgesehen, ob alle Schraubverbindungen fest, der Faltmechanismus, die Räder und Bremsen in Ordnung und (sofern vorhanden) das Licht funktionsfähig ist. Wer das Training auf dem Rollator-Parcours und den Technik-Check erfolgreich absolviert hat, erhält am Ende das Sicherheits-Prüfsiegel und den Rollator-Führerschein. Wer mag, kann den Rollatortag zudem nutzen, um moderne Premium-Rollatoren zu testen oder sich über sinnvolles Zubehör zu informieren.

Weitere Rollatortage

Aus terminlichen Gründen finden auch nach dem offiziellen Finale noch ein paar Rollatortage statt:

  • Do. 26.9.2013, 10.00-14.00 Uhr, Hauptbahnhof Dresden, Gleis 14 (mit Trainingsmöglichkeit im Zug)
  • Sa. 28.9.2013, 10.00-15.00 Uhr, Detmold, Vitalzentrum Kühlmuss & Grabbe, Paulinenstr. 99
  • So. 6.10.2013, 13.00-18.00 Uhr, Bad Karlshafen, Karolinum
  • Fr. 11.10.2013, 9.00-18.00 Uhr, Gütersloh, Mitschke Sanitätshaus, Werner-von-Siemens-Str. 6
  • Fr. 25.10.2013, 10.00-18.00 Uhr, Offenburg, reha team Ortenau, Robert-Bosch-Str. 2.
  • Sa. 26.+ So. 27.10.2013, 9.00-18.00 Uhr, Stadthalle Rheine

 

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PapendorfPR, Juliane Papendorf
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