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Presseinformation
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Deutscher Rollatortag: Mit dem Rollator-Führerschein und Rollator-

training zu mehr Sicherheit und Mobilität

(Hamburg/Fürstenfeldbruck, 03.05.2012) Mehr als 70 Veranstaltungen für Rollatornutzer und Interessierte finden in der Zeit von Mai bis Oktober bundesweit unter dem Titel „Deutscher Rollatortag“ statt. Sanitätshäuser in 65 Städten nutzen die Gelegenheit, um in lockerer Atmosphäre über die richtige, d. h. sichere und gesunde Nutzung von Rollatoren zu infor- mieren. Dazu bieten sie ein Rollatortraining auf einem eigens angelegten Rollator-Parcours, Verkehrssicherheits-Checks für Rollatoren sowie den Rollator-Führerschein an.

Um gesund und sicher mit dem Rollator mobil zu sein, ist es von großer Bedeutung, dass der Rollatornutzer sein Gefährt richtig benutzt, er die Tricks und Kniffe kennt, mit denen der Rollator bedient wird und der Rollator zudem verkehrssicher ist. Beim Deutschen Rollatortag bieten die Initiatoren dieser Veranstaltungsreihe – der norwegische Rollatorenhersteller TOPRO, die reha teams der Sanitätshaus Aktuell AG, die Deutsche Seniorenliga e.V., die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT), die REHACARE Düsseldorf und die Polizei Düsseldorf – deshalb ein kurzes angeleitetes Rollatortraining auf dem Rollator-Parcours und Rollator-Verkehrssicherheits- Checks an.

Rollator-Führerschein bestätigt erfolgreiche Kursteilnahme und Sicherheit der Gehhilfe

„Es ist erschreckend, wie viele Menschen mit falsch eingestellten Rollatoren, mit fehlerhaften Bremsen, ohne Licht oder Reflektoren unterwegs sind“, erklärt Joachim Tabath, Sicherheitsberater für Senioren bei der Polizei Düsseldorf. „Da ist es kein Wunder, dass sie sich unsicher fühlen.“ Beim Rollatortag wird auf dem Rollator-Parcours unter anderem das sichere Überwinden von Hin- dernissen wie Bordsteinen und Stufen, das Gehen auf unebenen Untergründen, das Umfahren von Hindernissen, richtiges Hinsetzen und Aufstehen sowie sicheres Bremsen geübt. „Am Ende unseres Rollatortrainings weiß jeder Teilnehmer, wie er sich sicher durch den Straßenverkehr be- wegen kann“, verspricht Joachim Tabath. Zudem werden mitgebrachte Rollatoren vor Ort einem Verkehrssicherheits-Check unterzogen: Dabei werden z. B. Bremsen, Licht, Schraubverbindungen, der Faltmechanismus und die Räder überprüft und kleinere Reparaturen direkt vor Ort vorge- nommen. Wer das kleine Rollatortraining und den Verkehrssicherheits-Check absolviert hat, erhält schließlich das Sicherheits-Prüfsiegel und den Rollator-Führerschein.

Kooperation von Polizei, Physiotherapeuten und Hersteller

Das Konzept für den Rollator-Führerschein wurde vor wenigen Monaten vom Rollatorenhersteller TOPRO zusammen mit der Polizei in Düsseldorf entwickelt. Hintergrund waren zum einen die Er- fahrungen des Polizei-Seniorenberaters Tabath. Zum anderen hatten sich auch bei TOPRO immer wieder Kunden gemeldet, die ihre Ideen und Anregungen für noch bessere Rollatoren einbrachten. So entstand die Idee eines Rollator-Führerscheins, bestehend aus dem Sicherheits-Check, den praktischen Übungen zur Handhabung und Nutzung des Rollators und bei passender Gelegenheit zusätzlichen Übungen in Alltagssituationen. Das Rollatortraining wurde in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern entwickelt und bereits im ersten stationären Rolla- torpark im Malteser-Krankenhaus St. Hildegardis in Köln erprobt.

Weitere Informationen sowie Termine der bundesweit stattfindenden Rollatortage unter www.rollatortag.de.

 

Pressekontakt:
PapendorfPR, Juliane Papendorf
Paul-Sorge-Str. 62e, 22459 Hamburg,
Tel.: 0176 – 10 30 51 87, mail@PapendorfPR.de
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