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Deutscher Rollatortag 2014 startet in Mannheim Rollatortraining, Technikcheck und Übungen für mehr Sicherheit in Bussen und Bahnen

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Heute beginnt in Mannheim der diesjährige Deutsche Rollatortag – eine Veranstaltungsreihe, die bis zum Herbst in vielen deutschen Städten durchgeführt wird und in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfindet.

Presseinformation
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(Fürstenfeldbruck, 21.5.2014) Heute beginnt in Mannheim der diesjährige Deutsche Rollatortag – eine Veranstaltungsreihe, die bis zum Herbst in vielen deutschen Städten durchgeführt wird und in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfindet. Träger des Deutschen Rollatortags 2014 sind die reha teams der Sanitätshaus Aktuell AG, die TOPRO GmbH, die Deutsche Seniorenliga e.V., die Verkehrswacht Düsseldorf e.V., die Landesverkehrswacht NRW, die Deutsche Bahn und die Polizei Düsseldorf. In Kooperation mit jeweils einem reha team-Sanitätshaus als Veranstalter wird in ganz Deutschland der sichere Umgang mit dem Rollator geübt.

Die Rollatortage werden teilweise als eigene Veranstaltung oder im Rahmen eines Tages der Offenen Tür oder einer Messe angeboten. Den Auftakt macht in diesem Jahr das Sanitätshaus Kocher in Mannheim-Käfertal.

Richtig und gesund gehen, stehen und sitzen – Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Kernstück jedes Rollatortags ist der Rollator-Parcours. Hier üben die Rollatornutzer das richtige und gesunde Gehen, Fahren und Bremsen, sicheres Stehen und Sitzen im Rollator bzw. mit dem Rollator sowie das Überwinden von Schrägen, unebenen Buckelstrecken, Hindernissen und Bordsteinen. Auch eine „Bushaltestelle“, an der die Nutzer über das richtige Verhalten mit dem Rollator in öffentlichen Verkehrsmitteln informiert werden, ist dabei. An einer „Autoverladestation“ wird gezeigt und geübt, wie der Rollator richtig zusammengefaltet und gesichert wird, um ihn im Kofferraum des Autos zu verstauen.

Kostenloser Technik-Check, Sicherheits-Prüfsiegel und Rollator-Führerschein

Zusätzlich wird jeder Rollator beim Rollatortag einem kostenlosen Technikcheck unterzogen und auf seine Sicherheit überprüft. Hier wird nachgesehen, ob alle Schraubverbindungen fest, der Faltmechanismus, die Räder und Bremsen in Ordnung und (sofern vorhanden) das Licht funktionsfähig ist. Wer das Training auf dem Rollator-Parcours und den Technik-Check erfolgreich absolviert hat, erhält am Ende das Sicherheits-Prüfsiegel und den Rollator-Führerschein. Wer mag, kann den Rollatortag zudem nutzen, um moderne Premium-Rollatoren zu testen oder sich über sinnvolles Zubehör zu informieren.

Spaß steht im Vordergrund – Rollatoren sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen

„Der Deutsche Rollatortag hat sich inzwischen sehr bewährt“, sagt Thomas Appel, Geschäftsführer des Premium-Rollatorenherstellers TOPRO und einer der Initiatoren des Rollatortags. „Dieses Angebot trägt dazu bei, das Thema Rollator zu entstigmatisieren und den Rollator ‚gesellschaftsfähig‘ zu machen.“ Denn dieses wertvolle Hilfsmittel sichere älteren Menschen oder Menschen mit Problemen beim Gehen Unabhängigkeit und Selbständigkeit und erlaube ihnen, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Wichtig sei dabei aber, dass der Rollator sicher ist und richtig benutzt wird. „Das üben wir auf den Rollator-Parcours spielerisch und mit viel Spaß!“

Spezielle Rollatortage zusammen mit der Deutschen Bahn – Tipps von der Polizei

Die Verkehrswacht Düsseldorf e. V. und die Landesverkehrswacht NRW unterstützen den Rollatortag ideell und fördern zudem verschiedene Angebote für Senioren. Auch die Deutsche Bahn beteiligt sich wieder bei einigen Rollatortagen und bietet spezielle Trainings in Bussen und Bahnen an. Wieder mit dabei ist ebenfalls die Polizei. Joachim Tabath, Polizeihauptkommissar und Seniorenberater bei der Polizei Düsseldorf berät und schult seit Jahren Rollatorenbesitzer in der richtigen und sicheren Nutzung ihres Gefährts. Dabei hat er die Erfahrung gemacht, dass Senioren mit Rollator oft die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, dabei aber unsicher sind, wie sie sich am besten verhalten sollen. Sein Tipp: „Bitten Sie um Hilfe beim Ein- und Aussteigen und setzen Sie sich im Bus oder in der Bahn niemals auf Ihren Rollator!“ Was außerhalb dieser Fahrzeuge eine praktische Hilfe ist, kann dort sehr gefährlich sein. „Wenn der Bus plötzlich bremsen muss, kann ein Rollator schnell einmal kippen“, erläutert er. Besser sei es, sich gleich nach dem Einsteigen hinzusetzen, am besten entgegen der Fahrtrichtung, und den Rollator mit angezogener Feststellbremse sicher abzustellen. Die Erfahrungen und Ratschläge, die Joachim Tabath bei seinen Schulungen macht, hat er auch in den Teil des Rollator-Parcours eingebracht, in dem das Verhalten in Bussen und Bahnen erklärt wird.

 

www.PapendorfPR.de



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