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Wettbewerb Stil:sicher unterwegs ̶ Preisträger ausgezeichnet (Oktober 2012)

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Hochwertige Ideen, Konzepte und Entwürfe von Teilnehmern aus ganz Deutschland kamen in diesem Sommer beim Ideenwettbewerb "Stil:sicher unterwegs" zusammen.

Presseinformation
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Wettbewerb Stil:sicher unterwegs   ̶ Preisträger ausgezeichnet
Ampelphasen-Verlängerung ̶ Holz- und Aluminiumrollator ̶ Reha-Rollator

(Düsseldorf/Fürstenfeldbruck, 10.10.2012) Hochwertige Ideen, Konzepte und Entwürfe von Teilnehmern aus ganz Deutschland kamen in diesem Sommer beim Ideenwettbewerb "Stil:sicher unterwegs", der von der Deutschen Seniorenliga und dem Rollatorenhersteller TOPRO ausgeschrieben wurde, zusammen. Die Gewinner werden am 12. Oktober auf der Messe REHACARE ausgezeichnet.

 

"Wir sind begeistert von der Qualität und Anzahl der eingereichten Vorschläge", sagt Thomas Appel, Geschäftsführer von TOPRO und Mitglied der Jury. "Da war es nicht einfach, die besten Ideen herauszufiltern". Aus diesem Grund hat sich die Jury entschieden, gleich drei erste Plätze zu vergeben: Für die Idee einer verlängerten Ampelphase, das Konzept für einen Rollator aus Formholz und Aluminium sowie für einen Reha-Rollator mit speziellen pflegerischen  Zusatzfunktionen gibt es als Preis jeweils einen HD Camcorder. Wichtigste Entscheidungskriterien waren die Aspekte Umsetzbarkeit, Innovation und Originalität ̶ hier waren die drei Gewinner nach Auffassung der Jurymitglieder eindeutig die Besten.

Verlängerte Ampelphasen für Rollatornutzer

Florian Ringel (28) aus Halle/Saale hat die Idee der verlängerten Ampelphase entwickelt. Dabei ist in seinem Rollator der Zukunft ein Chip eingebaut, der mithilfe einer speziellen Schalttechnik mit der Ampel kommuniziert. Nähert sich solch ein Rollator einer Ampel, verlängert sich die Fußgänger-Grünzeit, um dem Rollatornutzer das sichere Überqueren der Straße zu ermöglichen. Auch an die anderen Verkehrsteilnehmer hat der Preisträger gedacht: Um den Verkehrsfluss nicht übermäßig aufzuhalten, sollen die Rotphasen der Autofahrer nicht grundsätzlich verlängert werden, sondern nur bei Bedarf. Ist kein Rollator mit Chip in der Nähe der Ampel, schaltet diese wieder auf Normalbetrieb. Hintergrund dieser Idee ist, dass die Ampelphasen für Fußgänger an den Bedürfnissen von jungen und gesunden Verkehrsteilnehmern ausgerichtet sind. Rollatornutzer schaffen es aber oft nicht, innerhalb dieses Zeitraums die Straße sicher zu überqueren.


Holz-Aluminium-Rollator für den Innenbereich

Einen Rollator aus Formholz und Aluminium für den Innenbereich hat Marcus Rueckewoldt (27) aus Berlin zusammen mit Betroffenen entwickelt. Dieser lässt sich durch seine Form besonders gut in geschlossenen Räumen manövrieren und gibt auch bei der Hausarbeit Halt. Nimmt man das Sitzbrett/Tablett heraus, kann der Nutzer sehr weit vorne im Rollator stehen und kommt so leichter an Arbeitsplatte oder Herd heran. Auch Türen sollen sich so leichter öffnen lassen. Eine spezielle Halterung für Tassen ermöglicht den unfallfreien Transport gefüllter Kaffeetassen. Der Holz-Aluminium-Rollator wird wie eine Brille  zusammengeklappt, dieser Klappmechanismus ist leicht verständlich und ebenso leicht handhabbar.

Pflege-Rollator mit Fernüberwachung von Vitaldaten

Speziell für Pflege und Reha hat Gisela Fuchs (55) aus Roßtal ihre Idee eines Reha-Rollators entwickelt. Dabei schlägt sie vor allem zusätzliche sinnvolle Applikationen vor, mit denen ein Rollator, der im pflegerischen Bereich benutzt wird, ausgestattet werden könnte. Dazu gehören beispielweise ein Kilometerzähler, der den Fortschritt der Beweglichkeit dokumentiert. Der Griff kann über eine spezielle Sensorik für die Messung von Vitalfunktionen wie Puls oder Blutdruck genutzt werden und im Sitz könnte eine Wiegefunktion integriert sein, die die Überwachung des Gewichts ermöglicht. Alle Daten können regelmäßig automatisch an einen Arzt übermittelt werden. In der Jury saßen ausschließlich ausgewiesene Experten in den Bereichen Senioren, Hilfsmittel
und Innovation:

  • Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga e.V.
  • Prof. Dr. Frank Thomas Piller, Innovationsforscher und Lehrstuhlinhaber für Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen
  • Martina Koepp, Geschäftsführerin der GGT – Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik mbH
  • Horst Giesen, Direktor der REHACARE, Messe Düsseldorf
  • Thomas Appel, Geschäftsführer der TOPRO GmbH und Inhaber der Unternehmensberatung Thap Consult

 

 

Pressekontakt:
PapendorfPR, Juliane Papendorf
Paul-Sorge-Str. 62e, 22459 Hamburg,
Tel.: 0176 – 10 30 51 87, mail@PapendorfPR.de
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